Das eigene Haus: So können Sie den Wert ihrer Immobilie erhalten

04. September 2013 · Thema: Haus Preis Faktoren

Ein Haus soll zwar für die Ewigkeit gebaut werden, das bedeutet allerdings nicht, dass man ewig darin wohnen wird. Also sollten sich frischgebackene Eigenheimbesitzer schon bei der Fertigstellung darüber Gedanken machen, welche Maßnahmen sie ergreifen müssen, um den Wert ihres Architektenhauses zu erhalten. Sonst kann es durchaus sein, dass im Falle eines Verkaufes, der Kaufpreis nur noch bei einem Bruchteil des ursprünglichen Wertes liegt.

Wer im Laufe der Jahre nicht in seine Immobilie investiert, erlebt schnell eine böse Überraschung. Müssen Käufer zu viel Geld in Reparaturen und Instandsetzung investieren, nehmen sie entweder vom Kauf Abstand oder drücken von vornherein den Kaufpreis, sofern das nicht schon durch ein Wertgutachten erfolgt ist.

Wann die ersten Investitionen getätigt werden müssen

Experten raten dazu, jährlich pro Quadratmeter einen gewissen Betrag beiseitezulegen. Damit fängt man am besten im ersten Jahr schon an. Nach ungefähr 10 Jahren sind dann nämlich mit die ersten Instandsetzungsmaßnahmen notwendig. Die sind im Übrigen von Reparaturen zu unterscheiden. Letztere sollten sofort bei Auftreten von Mängeln durchgeführt werden, und zwar mit hochwertigen Materialien und am besten vom Fachmann.

Nach 10 Jahren sollten Teppichböden, die Verfugungen an Dach und Giebel und die Umwälzpumpen erneuert werden. Schon hierfür fallen mindestens 6.000 Euro Kosten an. Es lohnt sich also, einen Betrag in ausreichender Höhe schon im Vorfeld anzusparen. Nach weiteren fünf Jahren ist dann auch der Anstrich des Außenputzes dran. Warmwasserboiler und eventuell der Heizöltank sollten ebenfalls ausgetauscht werden.

Nach 20 Jahren im eigenen Heim wird es noch teurer. Hier stehen die Heizkörper, die Heizkörperventile, Rollläden, Zäune, WC, Waschbecken und Wasserleitungen auf der Agenda. Diese Arbeiten schleifen zu lassen, wäre fatal. Ein nicht mehr zeitgemäßes Haus verliert enorm an Wert. Auch, wer in seinem Haus alt werden will, sollte solche Arbeiten nicht vernachlässigen. Immerhin geht es auch um Betriebskosten, die durch die Instandhaltungen niedrig gehalten werden können.

Auf Äußerlichkeiten kommt es bei der Werterhaltung genauso an!

Neben einem ordentlich instand gehaltenen Dach sorgen auch ein regelmäßig erneuerter Fassadenanstrich sowie ein gepflegter Garten dafür, dass der Wert der Immobilie erhalten bleibt. Wer seine vier Wände verkaufen will, sollte nicht damit rechnen, dass potenzielle Käufer über einen vernachlässigten Garten und ein ungepflegtes Erscheinungsbild des Hauses hinwegsehen. Entweder nehmen sie es sich zum Anlass, den Preis zu drücken oder sie besichtigen das Haus gar nicht erst.

Eine von einem schwedischen Gartenartikelhersteller in Auftrag gegebene Studie hat jüngst herausgefunden, dass ein schöner Garten den Wert einer Immobilie sogar zu steigern vermag. Damit man mit seinem eigenen Garten solch positive Emotionen bei zukünftigen Käufern weckt, muss man allerdings etwas Arbeit in Planung und Pflege investieren.

Neben der Bepflanzung und dem Anlegen eines Teiches kann das Haus auch in Dämmerung und Dunkelheit einen leuchtenden guten Eindruck erwecken. Ob Kugelleuchten auf der Terrasse, oder Strahler, die auf die Fassade gerichtet sind, Lampen setzen das Eigenheim ins rechte Licht und vermitteln an die Außenwelt den Eindruck, dass sich der Hausbesitzer liebevoll um alles kümmert.

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